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Trainings

LightSwitch Camp

 


LightSwitch als modernes Entwicklungswerkzeug von Microsoft für die Umsetzung von Geschäftsanwendungen kennen- und einsetzen lernen

Visual Studio LightSwitch ist ein neues Entwicklerwerkzeug, das sich sowohl an den klassischen Entwickler als auch an Anwender ohne Entwicklererfahrung richtet. Mit LightSwitch werden Geschäftsanwendungen auf der Basis von Silverlight 4 erstellt, die entweder als lokale Anwendungen, im Intranet als browserbasierte Anwendungen oder unter Windows Azure auch in der sog. Cloud bereitgestellt werden können.

LightSwitch ist eine neue Art von Werkzeug, die sich mit keinem der bisherigen Microsoft-Werkzeuge direkt vergleichen lässt. Von seinen Möglichkeiten (Geschäftsanwendungen, die auf einer Datenbank basieren, entwickeln zu können, ohne Entwickler sein zu müssen) ähnelt es Visual Basic 6.0, FoxPro und Access. Es ist auf der einen Seite leistungsfähiger als diese sehr viel älteren Werkzeuge, gleichzeitig bietet es aber nicht die Flexibilität und Geschwindigkeit, die Anwender dieser Werkzeuge im Allgemeinen gewohnt sind.

Am kann LightSwitch daher am besten einordnen, in dem man keine Vergleiche anstellt, sondern sich die Frage stellt, ob man ein Werkzeug benötigt, bei der man, wenn es sein muss, ohne eine Zeile Code zu einer Geschäftsanwendung kommt, die auf einem zuvor erstellten Daten/Tabellenmodell basiert. Oder, ob man ein Werkzeug benötigt, bei dem der Entwicklungsaufwand in erster Linie darin besteht, Geschäftsregeln, erweiterte Abfragen oder berechnete Eigenschaften in Visual Basic oder C# hinzufügen zu müssen, bei der man eine fertige Anwendungsarchitektur erhält, die man nicht mehr entwickeln muss.

Das LightSwitch-Bootcamp bringt den Teilnehmern den Umgang mit LightSwitch als Entwicklungswerkzeug bei. Vorkenntnisse im Bereich .NET Framework sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Das Boot-Camp kommt daher auch für Teilnehmer ohne Programmiererfahrung, sie müssen allerdings bereit sein, sich mit der Thematik Programmierung zu beschäftigen, da ab dem 2. Tag die erstellten LightSwitch-Anwendungsbeispiele mit Programmcode erweitert werden. Das Boot-Camp ist so aufgebaut, dass die Themen, die Entwickler-Know-how voraussetzen, erst ab dem 4. Tag an die Reihe kommen.


Who Should Attend:

Die wichtigste Zielgruppe für LightSwitch sind daher Entwickler, die entweder keine Zeit haben oder nicht bereit sind sich mit den vielen Details der modernen Anwendungsentwicklung unter Silverlight und dem .NET Framework zu beschäftigen, und die z.B. bei Themen wie MVVM und Entity Framework überfordert wären. Eine Zielgruppe könnte die Generation der Cobol-Programmierer sein, die über eine jahre- wenn nicht jahrzehntelange Erfahrung in ihrer Anwendungsdomäne (z.B. in einer Versicherung) und Wissen im Umgang mit einer prozeduralen Programmiersprache verfügen, nicht aber über Windows-Entwickler-Know-how, und die in einem Windows-Umfeld versetzen werden. Sie können ihr Know-how mit LightSwitch optimal und relativ verlustfrei einsetzen und werden in kurzer Zeit produktiv arbeiten können.

Course Outline:

Im Kurs wird eine kleine Beispielanwendung entwickelt, die jeden Tag erweitert und am Ende als Azure-Cloud-Anwendung bereitgestellt wird. Dabei geht es auch um die Erweiterbarkeit der Anwendung, z.B. durch Silverlight Custom Controls und WCF RIA Services.

Tag 1: LightSwitch kennenlernen

Am ersten Kurstag geht es das Kennenlernen von LightSwitch als ein neuartiges Anwender- und Entwicklerwerkzeug für die Entwicklung von Geschäftsanwendungen. Es geht um die Rolle des Datenmodells, seiner Beziehungen, der Bildschirme, die sich aus einem Datenmodell ableiten und der Möglichkeiten die Benutzeroberfläche zu modifizieren.

Tag 2: LightSwitch-Anwendungen erweitern

Am zweiten Kurstag kommt die Programmierung ins Spiel. Es werden einfache Geschäftsregeln und berechnete Eigenschaften implementiert, es kommen erweiterte Abfragen auf der Basis von LINQ ins Spiel und es wird gezeigt, welche Möglichkeiten es im Rahmen der LightSwitch-Umgebung gibt Anpassungen vorzunehmen.

Tag 3: Eine Anwendung von A bis Z

Am dritten Kurstag werden die an den ersten beiden Tagen erworbenen Erkenntnisse dazu genutzt, eine Geschäftsanwendung zu erstellen, zu erweitern und auszuliefern. Am Ende des Kurstages werden die wichtigsten Erweiterungen für LightSwitch vorgestellt.

Tag 4: LightSwitch-Architektur und Erweiterungsmodell

Ab dem 4. Tag ändert sich die Kursthematik dahingehend, dass sie sich in erster Linie an Teilnehmer mit Entwickler-Know-how richtet. Es geht um das (umfangreiche) Architekturmodell einer LightSwitch-Anwendung und ihre Erweiterbarkeit über Silverlight Custom Controls und WCF RIA Services. Am Nachmittag wird gezeigt, wie sich z.B. Access-Datenbanken per WCF RIA Services ansprechen lassen. Außerdem wird ein Silverlight Custom Control entwickelt, mit dem sich das Ergebnis einer spezialisierten LINQ-Abfrage darstellen lässt.

Tag 5: Spezielle Themen

Am letzten Tag des LightSwitch-Boot Camps geht es um verschiedene Themen aus dem Anwender- und Entwickleralltag beim Umgang mit LightSwitch. Zu den Themen gehören (noch einmal) die Erweiterbarkeit, das Einbinden externer Daten (z.B. Datenquellen im ODATA-Format) und die Bereitstellung im Rahmen von Azure.


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Date & Location

 

http://www.haeckers-kurhotel.de/bad-ems/en/index.htm

Häcker's Grand Hotel, Bad Ems, Germany

10.-14. Februar 2012
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LightSwitch Camp

Peter Monadjemi kennt die Microsoft-Entwicklerszene seit vielen Jahren. Seine Schwerpunkthemen sind Visual-Basic-Programmierung im Speziellen und das .NET Framework im Allgemeinen mit Schwerpunkt Datenbanken. Er ist Autor mehrerer Bücher zur Visual-Basic-Programmierung und Windows XP. Sein Hobby sind drahtlose Netzwerke und die damit verbundenen Auswirkungen im sozialen Bereich und auf das Lernen. Nach seiner jahrelangen Tätigkeit als Chefredakteur des dot.net magazin ist er derzeit als Trainer und Dozent viel unterwegs.